Praxistage – Dein Sprungbrett in die Zukunft!

"Die Praxistage schlagen die Brücke zwischen akademischer Ausbildung und beruflicher Praxis. [...] Sie fördern Berufsorientierung, stärken berufliche Netzwerke und wirken dem Fachkräftemangel entgegen."

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, MdL, hat die Schirmherrschaft über die Praxistage übernommen und unterstreicht damit deren Bedeutung für den erfolgreichen Austausch zwischen Wirtschaft und Hochschule.

Markus Blume, Praxistage Grusswort

© StMWK/Böttcher

Markus Blume, Praxistage Grusswort

Grußwort
des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst,
Markus Blume, für die Praxistage der Hochschuljobbörse

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Studierende, liebe Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft,

das Studium ist eine aufregende und zugleich herausfordernde Zeit. Studierende jonglieren Prüfungen, Nebenjobs, gegebenenfalls Umzüge, Praktika – und über all dem schwebt die alles entscheidende Frage: „Was will ich mit meinem Studium einmal machen?“ Gleichzeitig wächst das Gefühl, dass sich Berufe, Technologien und Anforderungen schneller verändern, als man Studienordnungen anpassen kann. Ein früher Kontakt zur Berufswelt kann helfen, diese Unsicherheiten zu beseitigen.

Auf der anderen Seite suchen Unternehmen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen, die neugierig sind und die Lust haben, etwas zu bewegen – hier in der Region Mittelfranken und darüber hinaus.

Die Praxistage der Technischen Hochschule Nürnberg zusammen mit ihrem Hochschulnetzwerk bringen beide Anliegen zusammen und schlagen die Brücke zwischen akademischer Ausbildung und beruflicher Praxis. Für Studierende eine einmalige Gelegenheit: vorbeikommen, sich informieren und dann direkt mitmachen. Bei der Hochschuljobbörse erwarten sie keine trockenen Vorträge über Berufsbilder. Hier können Studierende erleben, was Arbeit wirklich bedeutet – für einen Tag, in einem echten Unternehmen, im Kontakt mit den dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für die Unternehmen wiederum sind die Praxistage die Gelegenheit, zu zeigen, wie sie wirklich ticken: welche Projekte anstehen, welche Werte sie wichtig nehmen, welche Entwicklungsmöglichkeiten sie jungen Talenten bieten. Das „One day – one employer“-Prinzip ist dabei so einfach wie wirkungsvoll: Studierende können die Praxistage nutzen und ein breites Spektrum an Arbeitgebern kennenlernen – von der Industrie über die IT-Branche bis hin zu sozialen Trägern und öffentlichen Institutionen. Das alles in einem bewährten und erfolgreichen Format. Was im Jahr 1998 als Idee der Hochschuljobbörse an der Ohm in Nürnberg begann, ist heute eines der bedeutendsten Karriereformate in Bayern. Die Zahl der beteiligten Unternehmen, Organisationen und Hochschulen ist beeindruckend. Viele hundert einzelne Praxistage-Angebote zeigen: Dieses Format trifft einen echten Nerv! Gerne habe ich daher die Schirmherrschaft für dieses besondere Veranstaltungsformat übernommen.

Ich danke Professor Wienkop und seinem Team herzlich für dieses außerordentliche Engagement und die jahrelange Aufbauarbeit, die diesen Erfolg möglich macht. Die Bayerische Staatsregierung setzt sich nachdrücklich für eine enge Verzahnung von Hochschule und Arbeitswelt ein. Und die Praxistage sind hierfür ein wichtiger Baustein: Sie fördern Berufsorientierung, stärken berufliche Netzwerke und wirken dem Fachkräftemangel entgegen. Bayern lebt von seinen Talenten – und von Institutionen, die diese Talente gezielt fördern und begleiten. Die Praxistage sind hierfür ein hervorragendes Beispiel.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern inspirierende Begegnungen, wertvolle Einblicke und viele gute Gespräche, aus denen vielleicht schon heute die beruflichen Wege von morgen entstehen.

Markus Blume, MdL
Bayerischer Staatsminister
für Wissenschaft und Kunst